Wer ist Musealis?

musealis arbeitet seit über 15 Jahren im Bereich Ausstellungen. Ausführliche Referenzen senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

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Andreas Feddersen (*1975) ist Kurator, Filmemacher und Geschäftsführer von musealis.

2015 hat er (im Auftrag des Weimarer Republik e.V. gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) eine Wanderausstellung über die Weimarer Republik kuratiert, aktuell kuratiert er in Zusammenarbeit mit dem Institut für westfälische Regionalgeschichte (LWL) die Ausstellung Die Weimarer Republik im Westen (Eröffnung November 2018) und in Zusammenarbeit mit Anne Meinzenbach konzipiert er eine Dauerausstellung für das entstehende Haus der Weimarer Republik (Eröffnung Juli 2019). Im Auftrag der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen hat er (zusammen mit Eva Elodie Göbel) ein Konzept/Drehbuch für Schloss Schwarzburg geschrieben; im Rahmen der IBA Zwischenpräsentation wird er einen Audiowalk auf Schloss Schwarzburg realisieren. 2010 hat Andreas Feddersen mit Documenta-Kurator Bonaventure Ndikung für den Kunstraum SAVVY Contemporary die Ausstellung IdEntität kuratiert.

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Johannes Romeyke (*1977) ist bei musealis Experte für Bild, Ton und Film.

So bei der Klassikstiftung Weimar, dem Informationszentrum Prora, dem Kunstfest Weimar u.a. Er war Co-Kurator und verantwortlich für die Filmproduktion für die Wanderausstellung Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie 2015.

Weitere Projekte: Medienstationen für die Ausstellung Das Bauhaus in Bildern für die Klassik Stiftung Weimar 2018; Medienstationen für die Ausstellung Wege aus dem Bauhaus. Gerhard Marcks und sein Freundeskreis für die Klassik Stiftung Weimar 2017; Medienstationen Stadtmuseum Weimar - Ausstellung Weimar 1919 – Chancen einer Republik 2009 u.a.

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Dorothea Warneck (*1982) ist Historikerin und bei musealis Projektleiterin. Sie studierte in Mainz, Leipzig und Lublin Slawistik, Geschichte und Politikwissenschaften und arbeitete bereits während ihres Studiums in Museen und der historisch-politischen Bildungsarbeit (Gedenkstätte Buchenwald; Realisierung Dauerausstellung der Geschichte der Siebenbürger Sachsen im Teutsch-Haus Hermannstadt/ Sibiu; Auschwitz Jewish Center; Alte Synagoge Erfurt; Aktion Sühnezeichen Friedensdienste u.a.). Von 2010-2014 war sie koordinierende wissenschaftliche Mitarbeiterin am Imre Kertész Kolleg Jena, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Kollegs und Chefredakteurin des Internet-Portals Forum Cultures of History. Von 2014-2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und am Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien an der Universität Halle und hier u.a. für Öffentlichkeitsarbeit und Lehre zuständig.

Wissenschaftlich beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Entwicklungen und Herausforderungen des Ausstellens von Geschichte des 20. Jahrhunderts (hierzu u.a.: zusammen mit mit Puttkamer, Joachim von (Hgs.): Exhibiting Violence, Sonderheft des Przegląd Historyczny, Warschau 2016) sowie museologischen Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere in Bezug auf die Entstehung der ersten jüdischen Museen in Europa um die Jahrhundertwende. Für ihre Forschung erhielt sie zahlreiche Stipendien, u.a. vom Leibniz Institut für Europäische Geschichte Mainz, Center for Urban History in Lviv, Ukraine und vom Deutschen Historischen Institut Warschau.

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Marcel Böhles (*1984 in Ludwigshafen am Rhein) ist Historiker und bei Musealis wissenschaftlicher Autor sowie Projektmitarbeiter. Von 2004 bis 2010 studierte er an den Universitäten Heidelberg und Paris (Sorbonne IV) die Fächer Mittlere/Neuere Geschichte, Deutsche Philologie und Politische Wissenschaft. Seine anschließende – durch ein dreijähriges Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderte – Doktorarbeit (abgeschlossen im Januar 2015) behandelte das pro-republikanische Abwehrbündnis Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zur Zeit der Weimarer Republik. Sie erschien im August 2016 im Klartext-Verlag unter dem Titel „Im Gleichschritt für die Republik – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im deutschen Südwesten 1924–1933“. Im Dezember 2016 wurde die Arbeit mit dem Friedrich-Ebert-Preis der Forschungsstelle Weimarer Republik an der Universität Jena ausgezeichnet.

Nach seiner Promotion arbeitete Marcel Böhles von 2016 bis 2018 als wissenschaftlicher Volontär am TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit – in Mannheim. Daneben ist er als freier Mitarbeiter für die Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ und als Besucherführer in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte tätig. Seit 2018 arbeitet Marcel Böhles für Musealis, unter anderem bei Projekten für das Internet-Portal des Bundesarchivs zur Weimarer Republik und zur Ausstellung „Die Weimarer Republik im Westen“ (Eröffnung im November 2018).